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17.04.2014

Mit 14.004 erhältlichen Typen war die Auswahl an verfügbaren PKW in Österreich 2013 so hoch wie nie zuvor. Ob diese Vielfalt auch die Verkäufe steigert ist allerdings fraglich.

Trotz der nie zuvor dagewesenen Auswahlmöglichkeiten ist der Neuwagenmarkt 2013 um 5,3% zurückgegangen. Allerdings war der Rückgang nicht in allen PKW-Segmenten gleich stark. Geländewagen und hier vor allem die kleineren Modelle sind weiter auf Wachstumskurs und konnten auch 2013 zulegen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen größerer Auswahl und Wachstum, gibt es keinen Einfluss oder ist die Typenvielfalt sogar hemmend?

Typenvielfalt und Neuzulassungen korrelieren kaum

?Ein Vergleich der Neuzulassungszahlen mit den verfügbaren Typen zeigt, dass die Entwicklung der Typen, die sich seit 2001 fast verdoppelt haben, lediglich einer 8% Steigerung bei den Neuzulassungen gegenüber steht?, analysiert Roland Strilka, Director Insight und Market Analysis bei Eurotax Österreich. So betrachtet ergibt sich also kein direkter positiver Zusammenhang zwischen Typenvielfalt und Zulassungszahlen.


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Die Differenzierung war 2013 in der Mittelklasse mit fast 2.900 erhältlichen Typen am größten. Auch in der unteren Mittelklasse, also der Golf-Klasse, hatten die Autokäufer 2013 die Möglichkeit aus fast 2.700 unterschiedlichen Typen auszuwählen.

Das größte Plus an Typen im Jahr 2013 kam allerdings aus einem anderen Segment. Die Oberklasse hat kräftig aufgestockt und um 638 Typen mehr als noch 2012 angeboten. Der Käufer konnte also aus einem Topf von 1.800 Möglichkeiten schöpfen, und tat dies 2013 8.310 Mal. Die Qual der Wahl bringt somit im Schnitt jeder verfügbaren Type nicht einmal 5 Neuzulassungen. In der Luxusklasse kommen auf einen verfügbaren Typ 2013 gar nur 2,8 Neuzulassungen (2001 waren es noch 12,5). Gewollt oder nicht, das ist Exklusivität.


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Ganz im Gegensatz dazu steht das Segment der mittleren Geländewagen. Seit ihrer Einführung gewinnt das SUV Segment ständig an Kunden hinzu. Das führt naturgemäß auch dazu, dass immer mehr Marken ihr Angebot in diesem Segment platzieren möchten. Dennoch ist der Zuwachs an Typen vergleichsweise moderat. 2013 gab es ein Plus von 14% bei den Typen und eine Steigerung der Neuzulassungen um 11%. Durchschnittlich findet jeder verfügbare Typ 59 Käufer. Nicht nur viel mehr als in den meisten anderen Segmenten, sondern der Spitzenwert.

Wann ist der Konsument von der Typenvielfalt überfordert?

?Es scheint als ob die verfügbare Auswahl nur bis zu einem gewissen Grad die Kauflust unterstützt und ab einem gewissen Punkt nicht mehr förderlich ist. Der Konsument hat nun einmal eine begrenzte Kapazität Informationen aufzunehmen. Die Typenvielfalt ist allerdings bestimmt nicht die einzige Komponente, die über den Kauf eines bestimmten Autos entscheidet?, so Roland Strilka weiter. Es gehe auch sehr stark darum welche Typen und Segmente gerade en vogue sind. Und der Handel kann mit guter Beratung unterstützend wirken, die Differenzierung zu erklären.

Auch das Autojahr 2014 wird wieder neue Modelle und Typen bringen. Ob damit ein weiterer Rekord gebrochen wird, bleibt noch abzuwarten. Fest steht, dass mit alternativen Antriebsformen auch die Typenlandschaft größer wird und somit dem Konsumenten noch mehr Auswahl zur Verfügung stehen wird.

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